Katharina

Nach vielen Jahren des wissenschaftlichen Arbeitens spürte ich 2011, dass es Zeit für einen beruflichen Richtungswechsel war. Zeitgleich mit dem Umzug von Münster nach Ostbevern ergriff ich die Initiative und wagte den Neustart: zunächst im familienunterstützenden Dienst für Familien mit schwerstmehrfach-behinderten Kindern sowie als Tagesmutter. 

Ein Zufall brachte mich dann in ein Trauerzentrum für Kinder, Jugendliche und Familien und aus einer zunächst rein ehrenamtlichen Tätigkeit entwickelte sich ein Herzensanliegen. Ich entschied mich, diesem nachzugehen und begann Weiterbildungen in Trauerbegleitung und systemischer Beratung. 

 

Mit der Geburt unserer Tochter im Jahre 2017 kam dann im wahrsten Sinne des Wortes ein ganz neues Leben und anderthalb Jahre später machte die Geburt ihres kleinen Bruders unsere Familie komplett. Der Schwerpunkt meiner beruflichen Tätigkeit verschob sich nach der Elternzeit quasi konsequentermaßen in Richtung Familie: nach der Weiterbildung zur systemischen Therapeutin und zur PITT-Kid-Therapeutin arbeitete ich zunächst als Familientherapeutin.

Seit 2023 arbeite ich in eigener Praxis mit Einzelpersonen, Paaren, Familien, Kindern und Jugendlichen.  

Auch die Trauerbegleitung hat mich nie losgelassen und so begleite ich Menschen und Familien, deren Leben durch Verlust und Abschied aus der Welt gefallen ist. Als Referentin und Dozentin bilde ich außerdem in Trauerbegleitung weiter und aus und gebe regelmäßig Fortbildungen und Seminare zu verschiedenen Themen systemischer Beratung und Therapie.

 

»Wunder beruhen nicht so sehr auf Gesichtern, Stimmen oder Heilkräften, die uns aus der Ferne erreichen, sondern auf unseren eigenen, verfeinerten Fähigkeiten der Wahrnehmung, sodass unsere Augen für einen Moment sehen und unsere Ohren für einen Moment hören, was uns im Grunde immer umgibt.« 

Willa Cather

 

 

Impressionen 

Die Retrospektive auf mein Leben, meinen Werdegang, hat mir eines ganz deutlich vor Augen geführt – alles Leben ist Unterwegs-Sein, Veränderung, vorwärts leben, rückwärts verstehen; jeder Lebens-Weg ist einzigartig, hat Höhen und Tiefen, heißt immer auch abschiedlich leben. An vielen Kreuzungen habe ich Hilfe erfahren, an manchen nicht. Wie wert- und wunder-voll es sein kann, gerade in unwegsamem Gelände eine helfende Hand zu spüren, das ist eine der für mich essentiellsten Erfahrungen von Beratung und Therapie! 

Und so sehe ich mich als Begleiterin auf einem Stück deines Weges, als geduldig Wartende auf die kleinen und großen Wunder, die das Leben für jede und jeden von uns bereithält. 

 

Im Wunder steckt immer auch eine Wunde – 

erst die Erfahrung von Dunkelheit vermag uns die Augen für das Licht wahrhaft zu öffnen! 

 

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